Veganismus: Eine Begriffsdefinition

Der Veganismus ist eine Ernährungs- und Lebensweise, die die natürlichen Rechte der Tiere auf ihr Leben und eine freie, unversehrte Existenz freiwillig ebenso respektiert, wie es im zwischenmenschlichen Bereich Recht und Gesetz ist. 

 

Veganer essen deshalb keine Tiere (auch keine Fische und "Meeresfrüchte" wie Muscheln und Garnelen). Zusätzlich boykottieren sie auch Milch und Milchprodukte, Eier und Honig, da für diese Produkte die Rechte der Tiere eklatant und vorsätzlich verletzt werden.


Einige Veganer führen andere bzw. weitere Argumente an, die sie zur rein pflanzlichen Lebensweise motivieren: Naturschutz, ernährungspolitische Gründe sowie gesundheitliche und ästhetische Motive.

 

Üblicherweise umfasst die vegane Lebensweise den gesamten Konsumbereich: Veganer kleiden sich mit Pflanzenfasern und synthetischen Stoffen und meiden Wolle und Seide. Sie tragen keine Lederschuhe und schlafen unter Kunstfasern und Kapok statt unter Daunendecken.

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Der Veganismus ist eine Ernährungs- und Lebensweise, die die natürlichen Rechte der Tiere auf ihr Leben und eine freie, unversehrte Existenz freiwillig ebenso respektiert, wie es im zwischenmenschlichen Bereich Recht und Gesetz ist.

 

Veganer essen deshalb keine Tiere, auch keine Fische und "Meeresfrüchte" wie Muscheln und Garnelen. Zusätzlich boykottieren sie auch Milch und Milchprodukte, Eier und Honig. 


Einige Veganer führen andere bzw. weitere Argumente an, die sie zur rein pflanzlichen Lebensweise motivieren: Naturschutz, ernährungspolitische Gründe sowie gesundheitliche und ästhetische Motive.

 

Üblicherweise umfasst die vegane Lebensweise den gesamten Konsumbereich: Veganer kleiden sich mit Pflanzenfasern und synthetischen Stoffen und meiden Wolle und Seide. Sie tragen keine Lederschuhe und schlafen unter Kunstfasern und Kapok statt unter Daunendecken.

 

„Vegan" ist übrigens ein Kunstbegriff. Donald Watson (*1910, †2005), der 1944 in England die „Vegan Society" gründete, hat ihn in den Kriegsjahren erfunden, um die vegane Ernährungsweise vom Lakto-Ovo-Vgetarismus begrifflich abzugrenzen. Damals ging es um die zugeteilten Essensrationen und das Ziel der "milch-freien" Vegetarier, eine extra Portion Nüsse statt Milch und Fleisch zu bekommen. Mit dem Begriff hatte man der rein vegetarischen Ernährung einen eigenen Namen und damit eine eigene Identität gegeben.

 

„Vegan" ist ein Kunstbegriff.

Donald Watson (*1910, †2005), der 1944 in England die „Vegan Society" gründete, hat ihn in den Kriegsjahren erfunden, um die vegane Ernährungsweise von anderen Formen des Vegetarismus begrifflich abzugrenzen.

Damals ging es auch um die zugeteilten Essensrationen und das Ziel der "milch-freien" Vegetarier, eine extra Portion Nüsse statt Milch und Fleisch zu bekommen. Mit dem Begriff hatte man der rein vegetarischen Ernährung einen eigenen Namen und damit eine eigene Identität gegeben. In Deutschland ist er erst seit den 90ern in den Wortschatz einer breiteren Öffentlichkeit eingeflossen.

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© Silke Ruthenberg