Ich wollte noch „tschüß“ sagen, denn jetzt fahre ich erstmal in den  Urlaub.  Aber vorher wollte ich noch was erzählen, denn gestern Abend haben mein Freund und ich in Mamis DVD-Kiste gekramt und uns einen Film ausgesucht, den wir dann zusammen angeschaut haben. Der Film heißt „Instinkt“ und der war so traurig, dass wir beide furchtbar gweint haben. Ich finde, jeder sollte den Film anschauen. Da ist ein Mann, der lebt zusammen mit Gorillas. Eines Tages kommen böse Menschen und ermorden seine Gorillafamilie. Er versucht zwar, seine Familie zu verteidigen und bringt zum Glück auch ein paar von diesen Verbrechern um, aber dann wird er verhaftet und kommt in ein Gefängnis für Verrückte. Ein Psychiater soll rausfinden, ob er normal ist oder schon ein Tier geworden ist. Auf so einen dummen Gedanken muss man auch erstmal kommen. Aber der Gorillamann ist viel stärker als der Psychiater und bringt ihm bei, was wirklich wichtig ist und wie krank der Psychiater selbst im Kopf ist. Einmal sind sie in einem schrecklichen Zoo mit lauter eingesperrten Gorillas. Da haben wir furchtbar weinen müssen. Ich glaube, ich habe den ganzen Abend geweint. Der Mann ist dann wieder zurück zu den Gorillas, der hat es unter den verrückten, bösen Menschen nicht ausgehalten.  Ich finde, jeder sollte den Film sehen.

Der Film wurde gemacht, da habe ich noch gar nicht gelebt, sagt die Mami.  Er heißt Instinct und ist mit Antony Hopkins. Ob das ein Veganer ist, weiß ich allerdings nicht. 

Nun nun mach ich es auch wie der Mann im Film und gehe in den Wald zu den Tieren. Ich wünsche Euch einen schönen Sommer. Und bitte keine Tiere essen und keine Mücken totschlagen. 

27.Juli 2014

Gestern war die Veganmania und ich war auch wieder da. Das Beste an der Veganmania sind die Döner vom Erbil. Erbil hat eine Dönerbude am Hauptbahnhof und er ist der einzige gute Grund für mich, zum Hauptbahnhof zu fahren. Mein Freund ist auch ganz verrückt auf Erbils Döner.

Diesmal gab es auch veganes Eis. Es war das beste vegane Eis, das ich je gegessen habe. Nur das Tofuttieis in Finnland war genauso gut. Ich habe fünf Eistüten verputzt. Leider durfte mein Freund nicht mitkommen, obwohl wir zusammen die Mettbrötchen verkaufen wollten, die Mami gemacht hat. Das ist schon wieder so ein Fall, wo ich mich ärgere, wenn sich Eltern in das Leben der Kinder einmischen, was sie nichts angeht. 

Jamielou hat wieder Musik gemacht. Das ist eine Kinderband und die singen für  Tiere. Denen hab ich auch "Hallo" gesagt. Und dann hat ein Rapper aus Kroatien gerappt und mir dann eine CD geschenkt mit einer Widmung: „Aljoscha, you are the future general for the animals“. Das hat mich schon gefreut, aber Mami hat es mir übersetzen müssen, weil ich noch nicht gut Englisch spreche.

Die Leute haben uns das Infomaterial aus den Händen gerissen und Mami hat soviel geredet, bis sie heiser war. Bianca hat gesagt, dass die Münchner offenbar hungern, weil die sich so auf das Essen stürzen. Ich glaube, das war noch nie so gut. Ganz schön viele Leute haben mich auch angesprochen, weil sie meinen Blog kennen. Das ist mir fast ein bisschen peinlich. Das ist doch ganz normal, was ich mache und denke.

Da waren auch viele Tauben, denen hab ich heimlich Krümel gegeben, damit die auch was vom Vegantag haben. 

Ich war aber froh, als wir endlich heimfahren konnten. So viele Leute sind schon anstrengend. Dann kam ein starker Regen und hat meinen Nachbarn am Abend das Grillen von toten Tieren verhagelt, de ein Straßenfrest gemacht haben. Da hab ich mich ganz böse gefreut! 

 

20.Juli 2014

Am nächsten Samstag ist Veganmania am Stachus. Da bin ich eigentlich jedes Mal dabei. Vielleicht kommt auch mein Freund mit und wir verkaufen veganes Essen an die Leute und verteilen die vielen Broschüren, die die Mami macht. Diesmal haben wir auch einen Kalender mit wunderschönen Bildern von Tiere, die von Menschen gefressen werden. Ich überlege auch, ob ich eine Rede halte und den Leuten mal sage, dass sie ihre Kinder keine schlechten Sachen wie Tiere essen beibringen sollen. Wenn die das nämlich erstmal gewöhnt sind kommen die schlecht weg davon, wenn sie zu Verstand kommen. Das ist so wie bei Kokain. Ich muss aber noch überlegen. Ich mache ja gern was für Tiere, aber das muss man sich auch erstmal trauen, oben auf einer Bühne zu stehen und zu reden und alle schauen einen an. Das mag ich eigentlich gar nicht so gern, ich beobachte lieber. In der Schule ist das anders, da halte ich gern Referate, aber die kennen mich ja und hören mir gern zu. Die sagen auch zur Lehrerin, dass ich doch wieder ein Referat halten soll, weil es dann nicht so langweilig ist. Aber am Stachus sind ja lauter Fremde.

Morgen fahre ich erstmal ins Schullandheim. Mami hat für mich viel Essen eingepackt, wenn die dort nichts zustande bringen. Vegetarisch haben sie dort schon, aber was ist das schon? Ich vermisse meine Mami und meine Geschwistertiere schon jetzt. Vielleicht kann ich aber  ein paar anderen Kindern das Tiereessen austreiben. Die finden das ja alle gut. Aber das reicht halt nicht.

Ich freue mich übrigens auch über die vielen Briefe. Danke. Vielleicht antworte ich noch, wenn ich zurück komme und bevor ich in den Urlaub fahre zu den Elchen, Rentieren, Bären, Wölfen, Vielfrassen und Moschusochsen. Und vielleicht sehen wir auch Wale. 

Ich wollte noch erzählen, dass ich auch schon richtige Angelsabotagen gemacht habe. Mami und ich fahren manchmal am Wochenende zu einem Waldsee. Leider hocken dort manchmal feige Angler. Einmal war es November und da waren sogar mehrere auf den Stegen und haben ihre Rute in den See gehängt. Daraufhin haben mein Freund und ich uns ausgezogen und sind zum Schwimmen in den See. Wir sind auch mit Vollkaracho reingesprungen. Es war eisigkalt und eine Woche später war schon Eis auf dem Wasser. Wir haben so viel Lärm gemacht wie möglich, und so haben wir die Fische gewarnt und die Angler sind schnell verschwunden. Mein Freund hat  auch „Angler sind Arschlöcher!“ geschrieen und ich hab gerufen: „Angler sind eine niedrige Lebensform.“ Und wir haben riesigen Spaß dabei gehabt. Mami und meine Oma haben geweint vor Lachen. Mami hat gemeint, dass sie sich zukünftig bewaffnen muss, um uns verteidigen zu können, wenn diese Gewalttäter ausflippen. Diesen Sadisten kann man ja alles zutrauen. Wer denkenden Fischen einen Haken ins lebende Fleisch schlägt, der schlägt auch denkende Kinder. Ich finde, Tieren zu helfen ist das Schönste, was man machen kann.

Übrigens habe ich gelesen, dass die Frau Merkel Vorsitzende vom Angelverein ist. Ich wusste schon immer, dass man der nicht trauen kann und dass sie eine *** ist (was ich nicht schreiben darf, hat Mami gesagt), aber jetzt kann sie uns mal richtig gründlich, meinen Freund und mich. Die schlimmsten Verbrecher sind die, die sich dabei noch an die Gesetze halten. 

Am Samstag war ich auf der Earthlings-Demo mit. Ich habe meinen Mafiaanzug angezogen und den Mafiahut aufgesetzt. Mama hat sich auch chic gemacht, das fand ich ganz doof. Die meisten Kleider habe ich ihr verboten. Mein Freund und ich finden es unglaublich blöd, wenn Frauen sich auftackeln und bei Mami finde ich das besonders ätzend. Da krieg ich eine riesige Wut. Zum Glück folgt Mami mir meistens. Ich finde, meine Mami schaut am schönsten aus in Outdoorkleidung. Wenigstens hat sie furchtbar Fußweh bekommen von den Absatzschuhen. So muss ich mir keine Sorgen machen, dass sie die noch mal anzieht. Die Demo war ein Hochzeitsumzug, und soll Leute dazu bringen, den Film earthlings.de anzuschauen, weil sie denken, das sei was Lustiges. Ich fand es gut, was für Tiere zu machen, aber Veganmania mag ich lieber als die Earthlingsdemo. Ich mag es nicht, wenn es so laut wird, da brauch ich dann immer ganz viel Stille danach. Es war auch so heiß im Anzug. Aber wenn es Tieren geholfen hat, ist das ja egal.

Ich wollte noch erzählen,  dass wir gerade in der Schule über „Nutztiere“  lernen und ich bin in der Arbeitsgruppe „Rinder“. Da haben wir uns erstmal unterhalten und alle finden es ganz schlimm, wie grausam Menschen zu Tieren sind. Dabei steht das gar nicht so im Buch. Da steht nicht die ganze Wahrheit drin, vor allem steht da nichts drin, dass die Tiere innen drinnen so sind wie wir Menschen. Aber das Mädchen in meiner Gruppe hat gesagt, dass sie es fuchtbar findet, dass Kühe sterben müssen, nur weil die Menschen Steak essen wollen. Dabei ist sie keine Veganerin. Aber das kommt noch. Mami sagt immer, dass man nichts umsonst macht. Sie glaubt, dass mein Referat die Kinder zum Denken gebracht hat und dass deshalb irgendwann ein paar Kinder Veganer werden. Die Begriffstutzigen brauchen noch ein paar mehr Aufmunterungen und wenn wir erstmal 51% sind, dann werden die 49% einfach gezwungen durch Gesetze. Menschenfresserei ist ja auch verboten, auch wenn es manchen schmecken würde. Leider dauert das alles so lang und dadurch ist es für so viele Tiere zu spät für immer.

 

Heute stelle ich hier noch ein trauriges Bild rein, das ich selbst gemacht habe in Finnland, nämlich am Polarkreis. Da habe ich viele Schafe kennengelernt auf einer großen Wiese. Die hat jemand nackig gemacht und dann kam die Schafskälte nach Lappland und es wurde bitterkalt. Das heißt wirklich Schafskälte, weil viele rasierte Schafe nämlich erfrieren, wenn im Juni nochmal richtig kalt wird, bevor der Sommer kommt. In Lappland hat es sogar geschneit, deshalb haben wir in einer Autiotupa (Wildnishütte) geschlafen und nicht im Zelt, denn dort hätten wir gefroren. Aber die Schafe haben keine Autiotupa und die müssen furchtbar gefroren haben. Ich finde, dass die Menschen feige Diebe sind, wenn sie den Schafen ihre Wolle klauen. Und dann ist es Körperverletzung und Folter, denn Frieren ist was ganz was Schlimmes. Den Schafen in Karelien, die ich getroffen habe, hat man wenigstens noch etwas Wolle gelassen und die hatten auch eine Autiotupa, aber die in Lappland wurden kahlrasiert.

Arme, frierende Schafe in Lappland.
Gerade habe ich die Angelschnur durchgeschnitten

Ich wollte noch was über meine Angelsabotage erzählen. In Finnland gibt es 180000 Seen und Menschen sind überall gleich. Wenn sie einen See sehen, wollen sie gleich ihre Rute reinhängen. Das ist in Finnland nicht anders, da sind nur weniger, aber die sind noch schlimmer wahrscheinlich als hier, weil das oft Landeier sind und Landeier vergreifen sich noch schamloser an Tieren als Leute aus der Stadt. Meistens angeln die Männer und die Väter mit ihren Kindern. Die fangen schon früh an, ihren Kindern schlechte Sachen beizubringen.

Ich finde Angeln gemein und hinterlistig. Und auch unverschämt, weil es doch die Seen der Fische sind und wir Menschen sind da nur der Gast. Und ein Gast hat sich anständig zu benehmen und nicht auf den Hauseigentümer loszugehen. Man kann viel schönere Dinge an Seen machen. Ich war zum Beispiel oft schwimmen und dann bin ich viel mit unserem Boot herumgefahren. Oder man kann am Abend einfach nur am See sitzen und draufschauen und zuhören, wie die Prachttaucher und Schwäne rufen.

Ich bin froh, dass wir keine Angler getroffen haben. Da hätte ich dann Angst, dass ich den armen Fischen nicht helfen kann und würde mich schlecht fühlen. Aber ich habe eine Angel gefunden an einer Wildnishütte und die hab ich zerschnitten und zerbrochen und den Schwimmer und den Haken hab ich unter dem Blaubeergestrüpp vergraben. Wenn der Besitzer kommt, wird er dumm kucken und an diesem Tag jedenfalls nicht Fische morden können. Weil die Hütte war ganz weit in der Wildnis und da kommt man nicht mal schnell in einen Supermarkt. Da muss man stundenlang laufen und dann noch mit dem Auto fahren. Ich finde, jeder sollte Angeln zerbrechen, wenn er welche sieht.

5. Juli 2014

Heute will ich was über das Essen in Finnland schreiben.

In Finnland leben sehr wenige Menschen und die verstecken sich im Wald. In den ganz kleinen Dörfern gibt es deshalb große Supermärkte, wo all die versteckten Menschen hinkommen um einzukaufen. Sogar in Lappland gibt es alles für Veganer. Am liebsten war ich beim PRISMA einkaufen. Die haben riesengroße Gemüseabteilungen, so was habe ich hier noch nicht gesehen. Und dann haben sie riesige Mengen an Sojamilch, Hafermilch, Reismilch, Hirsemilch und Nussmilch und in der Kühlung Sojajogurt und Haferjogurt. Der Haferjogurt heißt Yosa und schmeckt sehr gut. Aber nicht so gut wie der finnische Sojajogurt. Und dann haben sie auch Tofutti-Streichkäse in jedem Supermarkt und auch den ekligen veganen Stinkerkäse und Streukäse. Es gibt auch viele Sorten an Tofu. Aber das Beste ist das Eis. Die haben viele Sorten und Waffeleis und Bechereis und Eis in Großpackungen. Soooo lecker. Nur vom Schokoeis ist mir schlecht geworden, aber Mami meinte, das liegt daran, weil ich 750 ml Eis gegessen habe. Aber ich habe auch 750 ml Vanilleeis gegessen, sogar mehrmals, und davon ist mir nicht schlecht geworden. Und auch die 5 Waffeleis vom PRISMA in Kuusamo habe ich gut vertragen.

Kuusamo ist in Lappland und da gibt es auch ein veganes Restaurant, obwohl das nur eine ganz kleine Stadt ist. Leider haben die gerade zugemacht, als wir ankamen und wir konnten es nicht ausprobieren. Leider konnten die dort auch nur finnisch. Aber das will ich ja jetzt lernen. Wen den Anglern und wegen dem Bärenmann und wegen dem veganen Restaurant in Kuusamo am Polarkreis. Das ist wahrscheinlich das nördlichste vegane Restaurant der Welt.

4.Juli 2014

Heute schicke ich nur Bilder von mir im Nationalpark Patvinsuo. Da habe ich gerade Sojawürstel gegrillt. Die lassen sich gut grillen, aber wenn man sie auf Stöcke spießt, muss man aufpassen, dass sie nicht zerbrechen und ins Feuer fallen.

Die Würstel waren welche, für die man keinen Kühlschrank braucht und es waren nicht die, die am besten schmecken. Aber das ist egal. Wichtig ist ja doch nur, am Feuer zu sitzen und zu grillen, will das so einen Spaß macht.

Einmal habe ich ein Stück tote Wurst in der Asche vom Feuerplatz gefunden. Erst wusste ich nicht, was ich damit machen soll, aber dann habe ich eine Feuerbestattung vorgenommen. Das macht man ja auch so bei Menschen, wo man Einzelteile findet. So hatte ein bisschen was vom armen, toten Schweinchen ein anständiges Begräbnis.

Über dem Feuer habe ich auch vegane Marshmellows gegrillt. Das ist vielleicht lecker. Die verkohlten hab ich der Mami gegeben, die anderen hab ich gegessen. Man muss da nämlich aufpassen. Wenn man sie zu lange ins Feuer hält fangen sie an zu brennen. 

2.Juli 2014

 

Das ist mein ultimativer Hassbeitrag zum Urlaub, das muss ich jetzt erstmal loswerden, obwohl das am Ende vom Urlaub passierte.

Wir waren in Schweden beim Schloss Gripsholm. Das liegt bei Mariefred und das ist eine kleine, wunderschöne Stadt. Wir haben uns das Schloss angeschaut und sind durch die Stadt gegangen und haben die alten, roten Holzhäuser bewundert. Ich war aber am liebsten am Wasser. Da schwamm eine große Familie von Wildgänsen mit ihren Teenagerwildgänsen herum. Im Park schliefen einige Enten am Ufer vom Mälarsee. Die waren alle total relaxt, viel entspannter als bei uns die Enten. Das liegt daran, dass dort viel weniger Menschen sind, die den Enten auf die Nerven gehen.

Wir wollten gerade fahren, da sahen wir, wie ein kleines, widerliches Schrazenkind mit richtig großen Steinen nach den Enten warf. Das waren richtig große Steine, so groß wie eine Faust. Dabei hat er ganz blöde gelacht.

Mami hat ganz laut „Nej!“ rübergerufen, aber leider kann sie nicht so gut schwedisch und konnte deshalb dem Jungen nicht die Meinung geigen. Zum Glück hat der sofort aufgehört und ganz dumm geschaut und sich nichts mehr getraut. Und er hat Glück gehabt, dass er keine Ente getroffen hat, sonst wäre ihm was passiert.

Ich hab mich so aufgeregt, die ganze Autofahrt zum Vänern.  Am liebsten hätte ich diesem Schrazen auch einen dicken Stein an seinen dummen Kopf geworfen, damit er mal merkt, wie das tut. Der weiß das offenbar nicht.  Und seinen dummen Kopf in den Mälarsee getunkt. Der muss unglaublich grässliche Eltern haben, die dem nichts Gescheites beibringen.  Also ich hab schon immer gewusst, dass man Tieren nicht weh tun darf und mit Mami Enten gefüttert und Schnecken gerettet, da konnte ich gerade mal laufen. Das ist nämlich keine Entschuldigung, dass der Schraz noch klein war.  Man merkt schon bei den Kleinen, ob die mal ganz gräßliche Alte werden.

Ich kenne einen kleinen Jungen, der hat mal seine Katze gegen das Fenster geworfen. Da bin ich aber dran, dass aus dem was Anständiges wird. Und ich muss dringend schwedisch lernen, damit ich das nächste Mal die schwedischen Schrazen zusammenbügeln kann, wenn die böse mit Tieren sind. Prügeln geht ja international, aber die Schwedenschrazen sollen mich ja auch verstehen. Finnisch muss ich auch noch lernen, damit ich den Finnenschrazen sagen kann, dass sie die Fische in Ruhe lassen sollen und auf keinen Fall angeln. Darüber schreib ich das nächste Mal, ich hab nämlich eine Angelsabotage gemacht.

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© Silke Ruthenberg